Elternabend

30 n Nutzen Sie Ihr Flipchart „Themenspeicher“ und notieren Sie die Fragen. So können Sie am Ende ähnliche Fragen zusammenfassen. Außerdem gewinnen Sie Zeit, über die Antworten nachzudenken. n Wenn Sie etwas nicht wissen: Geben Sie das offen zu. Herumdrucksen wirkt inkompetent. Sie können die Frage ins Publikum zurückgeben: „Hat jemand von Ihnen Erfahrungen damit?“, „Hat jemand eine Idee?“ oder versprechen Sie, die Antwort nachzureichen: „Das ist wirklich eine in- teressante Frage. Wenn Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse eintragen, werde ich das recherchieren und Ihnen eine Antwort schicken.“ Andere Störungen n Nebengespräche: Diese stören nicht nur Sie in Ihrem Vortrag, sondern auch das Publikum. Zu- nächst hören Sie auf zu sprechen und schauen Sie die „Quatscher“ freundlich an. Sie können fragen: „Bei Ihnen ist eine Frage aufgekommen?“ In der Regel haben sie tatsächlich eine Frage oder aber sie sagen: „Nein, schon gut…“ und hören auf zu schwatzen. n Handy-Klingeln: Machen Sie eine kurze Pause, bis der Angerufene das Handy abgestellt hat. n Nehmen Sie die Störung nicht persönlich! 4. Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung Was zum Schluss noch zu tun bleibt: n Reflexion: Nehmen Sie sich möglichst bald nach der Veranstaltung, am nächsten Tag Zeit für eine Reflexion, die nächste Veranstaltung wird davon profitieren . n Feedback auswerten: Wo sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und auch ich selbst Ver- besserungsmöglichkeiten? n Planung überprüfen: Welche Abweichungen von der Planung waren sinnvoll, welche eher schwie- rig? Halten Sie Anmerkungen direkt in der Planungsübersicht fest. n Präsentation überarbeiten: Folien, die nicht mehr ganz aktuell waren oder zu Verständnisfragen führten, löschen oder erneuern. n Flipcharts fotografieren: Eine Fotodokumentation erleichtert Ihnen die nächste Vorbereitung. n Die Abrechnung: Mit dem Veranstalter oder einem anderen Auftraggeber Honorar, Fahrtkosten, Technikpauschale, Material abrechnen. Auch das sollte zügig nach der Veranstaltung geschehen. Die bestmögliche Vorbereitung auf einen Elternabend ist sicher ein wichtiges Kriterium für den Erfolg der Veranstaltung. Was aber noch wichtiger ist: die eigene Haltung als Referentin und als Referent. Damit eine Veranstaltung wirklich gelingt, braucht es eine große Wertschätzung für die Sorgen, Einwände und Bedürf- nisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es braucht das ehrliche Auftreten, wenn man einmal keine Antwort weiß, die Gelassenheit, wenn die Technik versagt und Improvisationstalent, wenn der Plan einmal nicht aufgeht. All das kann man lernen – Schritt für Schritt. Überfordern Sie sich nicht, sondern gönnen Sie sich den Weg zu einer Veranstaltung, die zu Ihnen passt und vor allem: die Ihnen Spaß macht. Das wird Ihr Publikum begeistern und für das so wichtige Thema der Medienkompetenzerziehung öffnen. Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung

RkJQdWJsaXNoZXIy MTQ0NDgz